Haarausfall Ursachen

Der häufigste Grund für dauerhaften Haarverlust ist weder eine zugrunde liegende Erkrankung, noch schlechte Ernährung. Zumeist wird Haar zunehmend dünner aufgrund von genetisch vorbestimmten Faktoren oder aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses. Die meisten Frauen und Männer erleben Haarverlust erstmals in ihren 30ern oder 40ern. Obwohl Krankheiten oder hormonelle Veränderungen nicht die häufigste Ursache für Haarausfall (Alopezie) sind, sind sie u.a. doch sehr häufig Faktoren, die zu Alopezie führen. Welche verschiedenen Haarausfall Ursachen gibt es?

Welche Haarausfall Ursachen gibt es?

Es gibt viele Ursachen für Alopezie einige sind hier aufgezählt, Einige kann man Mithilfe von Präparaten oder ähnlichen Hilfsmitteln stoppen und gegen andere sind wir machtlos. Bei dauerhaftem Haarverlust ist es wichtig es zu erkennen und schnell zu handeln. Denn sollte einmal eine Haarwurzel sterben, kommt sie auch nicht wieder. Aber keine Sorge, man muss nicht sein lebenslang mit einer polierten Glatze rumlaufen, hier gibt es zum Beispiel die Methode der Haartransplantation die effektiv den Ausfall bekämpft. Aber näheres hierzu findest du in einen meiner anderen Artikel.

Einige Haarausfall Ursachen aufgezählt:

Hormone:

abweichende Androgen-Werte,
hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft, Pubertät oder Menopause

Gene:

Androgene Alopezie (Analagebedingter Ausfall) , der häufigste Grund für den Ausfall der Haare. Rund 90% der an Haarausfall leidenden über 21 sind vom androgene Alopezie betroffen. Die Ursache für diesen Ausfall ist das bekannt Hormon DHT (Dihydrotestosteron).

Stress / Trauma

Zahlreiche Studien bestätigen das Menschen in Stress Situationen öfter und stärker vom Ausfall betroffen sind.

Ernährung/ Diäten:

längerfristige Mangelernährung, wie etwa durch Crash-Diäten oder Fastenkuren, Essstörungen (Magersucht, Bulimie), kalorienarme und wenig nährstoffreiche Ernährung, können zur Alopezie führen, da der Körper bei Mangelernährung die wenigen Ressourcen in Bereiche weiterleitet die Lebensnotwendig sind (Herz, Magen…), Das bedeutet die nicht lebensnotwenigen Haare bekommen nur wenig oder auch keine Nährstoffe weitergeleitet. Die führt dann zum dauerhaften Ausfall.

Medikamente:

Mittel gegen Schilddrüsenüberfunktion (Thyreostatika), Gerinnungshemmer (Antikoagulanzien), Mittel gegen erhöhte Blutfettwerte (Lipidsenker) oder die Pille. Einige Medikamente blockieren den Zellstoffwechsel an den Haaren, dies führt dann unter Umständen zum Ausfall der Haar.

Erkrankungen:

Stoffwechselerkrankungen (Schilddrüsenunterfunktion oder -überfunktion), Infektionskrankheiten (Typhus, Tuberkulose, Syphilis, Scharlach, schwere Grippe), Autoimmunerkrankungen (Lupus, Hashimoto Thyreoiditis), etc.

Kosmetische Behandlungen:

Sehr häufiges Haarewaschen, Dauerwelle, Blondierung, Blondierungs-Sprays, Haarfärbemittel, zu enge Haargummis, Lockenstab und Glätteisen, permanente Haarglättungen. Bei einigen Behandlungen werden die Haare samt Haarwurzel überstrapaziert, dies hat ein negativen Einfluss auf das Haarwachstum.

Ab wann spricht man von Haarausfall?

Ärzte sprechen bei einem Haarverlust von bis zu 100 Haaren pro Tag als normal. Das klingt viel, ist es aber nicht, wenn man bedenkt, dass ein Mensch durchschnittlich 90.000-150.000 Haare am Kopf trägt. Blonde sind hierbei mit bis zu 150.000 Haaren Spitzenreiter, gefolgt von Brünetten oder Schwarzhaarigen (110.000). Am wenigsten Haare haben im Schnitt rothaarige Frauen und Männer (90.000) auf dem Kopf.

Gibt es eine Haarausfall-Ursachen-Behandlung? Was kann ich gegen kosmetisch störenden Haarausfall tun?

Stellt sich nach ärztlicher Begutachtung heraus, dass sich der Haarausfall außerhalb des Normbereiches befindet, wird meist zu einer Behandlung mit dem Wirkstoff Minoxidil geraten. Die Behandlung erfolgt dann meist in Spray Form äußerlich auf der Kopfhaut angewandt. Ebenso werden oft Tabletten mit dem Wirkstoff Finasterid eingesetzt, um die körpereigene Testosteron-Bildung zu hemmen. Für Frauen ist diese Therapieform jedoch gänzlich ungeeignet und kommt daher nicht zur Anwendung, da das Präparat fruchtschädigend sein kann oder empfunden zur „Vermännlichung“ führen kann. Dennoch sehe ich beide Methoden als nicht empfehlenswert an, denn – Minoxidil garantiert nicht sicher mehr Haarwuchs, es kann zu Unverträglichkeiten kommen und nicht in allen Fällen wirkt die Arznei auch tatsächlich! Von Hormonen ist generell abzuraten, denn sie sind lebenswichtig und wer will schon seinen Körper durch nicht benötigte Hormone krank machen, wenn es die einfache und wirkungsvolle Alternative einer Haartransplantation gibt? Wer Haarverlust effektiv und sicher behandeln möchte, der begibt sich am besten in die Hände eines erfahrenen Spezialisten für FUE Haartransplantation. Am meisten zu empfehlen ist hierbei die Haartransplantation in der Türkei – sicher, schonend und kostengünstig erhält man in der Türkei bestmögliche Ergebnisse. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass kompetente Ärzte sich um dich kümmern, betreuen und individuell zum Thema Bio FUE Haartransplantation beraten.

Wie lang müssen die Haare bei der Behandlung sein?

Hierbei gibt es keine allgemeine Regel – die Behandlung wird grundsätzlich bei jeder Länge durchgeführt. Leichter ist die Arbeit jedoch für den Chirurg, wenn die Haare an Spender- und Empfängerstelle eine kürzere Länge aufweisen. Für eine FUE Haarbehandlung benötigt man eine Mindesthaarlänge von 1mm. 2-3 Millimeter im Spenderbereich wären ideal. Wenn du gerade frisch rasiert bist, warte ein paar Woche und konsultiere dann deinen Spezialist für Haartransplantation in der Türkei – er berät dich gerne mit seinem Fachwissen!